TV-Junkie in der Kindheit – Aggressiv als Erwachsener

      TV-Junkie in der Kindheit – Aggressiv als Erwachsener

      TV-Junkie in der Kindheit – Aggressiv als Erwachsener


      Viel ist in den vergangenen Jahrzehnten über die negativen Einflüsse
      exzessiven Fernsehkonsums auf Kinder diskutiert worden. Neuseeländische
      Forscher haben nun die Ergebnisse einer Langzeitstudie vorgelegt, die
      auf den antisozialen Einfluss von viel Fernsehen in der Jugend verweist.
      Wer als Kind sehr viel vor dem Flimmerkasten gesessen hat, unterliegt
      einem höheren Risiko im Erwachsenenalter aggressive Persönlichkeitszüge
      zu entwickeln oder sogar kriminell zu werden. „Kinder verbringen viel
      Zeit vor dem Fernseher, und ein großer Teil der von ihnen konsumierten
      Sendungen zeigt Gewalt“, sagt Bob Hancox von der University of Otago.
      Zwar gebe es schon seit langer Zeit Bedenken, dass diese Einflüsse des
      Fernsehens auf Kinder zu späterem antisozialen Verhalten führen könnten.
      Doch auch nach fünf Jahrzehnten Forschungsarbeit bleibe das Thema
      kontrovers: „Der Großteil der bisherigen empirischen Untersuchungen
      konnte nicht unterscheiden, ob Kinder durch das Sehen gewalttätiger
      Programme Verhaltensstörungen entwickeln, oder ob diejenigen mit
      antisozialen Verhaltenstendenzen lieber gewalttätige Sendungen
      konsumieren“, erklärt der Sozialmediziner. Viele Studien hätten ihre
      Ergebnisse außerdem aus Kurzzeituntersuchungen gewonnen. Hancox und
      seinen Kollegen legen nun erstmals eine Untersuchung vor, die die
      Wirkung exzessiven TV-Konsums in der Jugend über einen langen Zeitraum
      verfolgt und die Probanden auf eine ganze Reihe antisozialer
      Handlungsweisen im Erwachsenalter untersucht hat.


      Hier könnt Ihr den gesammten Artikel lesen :aid.de/fachzeitschriften/eif/online_extras.php#34844
      Aus Liebe zum Wahnsinn
      Der Großteil der bisherigen empirischen Untersuchungen
      konnte nicht unterscheiden, ob Kinder durch das Sehen gewalttätiger
      Programme Verhaltensstörungen entwickeln, oder ob diejenigen mit
      antisozialen Verhaltenstendenzen lieber gewalttätige Sendungen
      konsumieren“,
      .... oder aber eher doch dadurch antisoziales Verhalten entwickeln weil sie zu Hause nur vor dem Fernseher geparkt wurden und die Eltern nur mit ihrer eigenen Bedürfnisbefriedigung beschäftigt waren.
      Loni.

      Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verschenkter Tag !
      (Charlie Chaplin)
      @Loni

      Ich hatte den gleichen Gedanken. :-D

      Es ist interessant wie bei solcherart Studien vermeintlich kausale Zusammenhänge konstruiert werden. Wenn nur ein Merkmal untersucht wird und die Wechselwirkungen auße Acht gelassen werden.

      LG
      Kati
      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)
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