Frühgeborene Kinder haben im späteren Leben Probleme bei komplexen kognitiven Aufgaben

      Frühgeborene Kinder haben im späteren Leben Probleme bei komplexen kognitiven Aufgaben

      Frühgeborene Kinder haben im späteren Leben Probleme bei komplexen kognitiven Aufgaben
      Zu früh auf die Welt zu kommen, geht Hand in Hand mit einem erhöhten
      Risiko für kognitive Probleme. Psychologen der Ruhr-Universität Bochum
      und der University of Warwick, UK haben die Beziehung zwischen
      Schwangerschaftsdauer und Leistung bei unterschiedlicher kognitiver
      Belastung untersucht.
      Hier könnt Ihr weiterlesen: jugendhilfeportal.de/forschung…exen-kognitiven-aufgaben/
      Aus Liebe zum Wahnsinn
      Puuuuuuh....ich habe immer Probleme mit "Fachartikeln", die genau zu dem Schubladendenken verführen könnten, unter dem meine Große tw. ganz schön leiden musste:



      Frühgeburt,

      Afrikanisches Kind,

      18 Monate im Kinderheim,

      Adoption nach Deutschland.



      "Fachmenschen-Fazit":

      sollte mal lieber auf die Förderschule, Adoptivmutter will Beeinträchtigung nicht wahrhaben und braucht unbedingt selbst Hilfe, muss sich total entwurzelt und unglücklich fühlen, wird sich in Deutschland nicht gut integrieren können.

      Mein beeinträchtigtes, entwurzeltes Kind macht gerade ein Praktikum in der Kinder- und Jugendhilfe (und tritt damit in die Fußstapfen der völlig uneinsichtigen und überforderten Mutter) und es ist im Gespräch, ob sie sich auf dem zweiten Bildungsweg entweder der Sozial- oder der Heilpädagogik widment. :irre:



      Hmmm.....
      Ich kenne tatsächlich Frühgeborene Kinder, die Probleme haben, aber genau so normal geborene. Ebenso kenne ich normal geborene die Probleme haben und welche die keine haben.
      Ich denke nicht, das man es so pauschal sehen kann. Das ist wie mit dem Horoskop, wenn ich will, das es passt, dann passt es auch, wenn man es unbedarft liest, dann passt es mal, mal aber auch nicht.
      Die kleinen Überraschungen sind meistens die schönsten. Und manchmal bleiben sie für immer. :kindumarm:

      Kleeblatt schrieb:

      Puuuuuuh....ich habe immer Probleme mit "Fachartikeln", die genau zu dem Schubladendenken verführen könnten, unter dem meine Große tw. ganz schön leiden musste:

      Naja, aber der Artikel sagt ja nicht aus, dass alle frühgeborenen Kinder unter massiven kognitiven Defiziten leiden sondern stellt einen Zusammenhang zwischen der kognitiven Leistungsfähigkeit (unter Belastung) und der Dauer der Schwangerschaft her. Die Ergebnisse finde ich nicht stigmatisierend. Ich gehe vielmehr davon aus, dass "die Natur" sich bei der Dauer der Schwangerschaft schon etwas gedacht haben wird. Sie würde "im Normalfall" kaum durchschnittlich 40 Wochen dauern, wenn der Mensch schon vorher "komplett fertig" wäre. Dass also die Gefahr von Auffälligkeiten umso größer ist je kürzer die Schwangerschaft dauert finde ich nicht verwunderlich. Dass alle (frühgeborenen) Kinder in gleichem Maße betroffen sind behauptet die Studie nicht und sie schließt auch an keiner Stelle aus, dass voll ausgetragenen Kinder nicht ebenfalls kognitive Defizite haben könnten.

      Studien wie die hier vorliegende finde ich wichtig. Denn für die betroffenen Kinder können sie eine Hilfe sein, wenn sich daraus - wie ja in der Studie auch angeführt - Vorschläge ergeben, wie den Beeinträchtigungen begegnet werden kann.
      Anfangs lieben Kinder ihre Eltern. Wenn sie älter werden, halten sie Gericht über sie. Bisweilen verzeihen sie ihnen.

      Oscar Wilde
    Ungelesne Beiträge