Umgang und Wechsel des Jugendamtes

      Umgang und Wechsel des Jugendamtes

      Hallo,

      vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen gesammelt, die uns weiterhelfen könnten.

      seit Februar 21 lebt unsere Pflegetochter bei uns. (2 Jahre alt)

      Umgänge sind aller zwei Wochen angesetzt. Allerdings fallen die Termine immer kurzfristig aus, da die leibliche Mutter absagt oder nicht erscheint, Tage danach nicht erreichbar ist. Die letzten Umgänge fanden einmal im Juni und einmal im September statt.

      Auch zum Hilfeplangespräch war sie nicht anwesend, und wir konnten keine Lösung für die Umgangssituation finden.

      Nun ist folgendes eingetreten: Die leibliche Mutter ist in eine etwa 150km entfernte Stadt gezogen. Nun wechselt sich die Zuständigkeit des Jugendamtes von unserem Wohnort zu dem der Mutter.

      In wie weit sind wir verpflichtet Umgangskontakte stattfinden zu lassen, die im neuen Jugendamt abgehalten werden sollen?
      Das Umgänge stattfinden ist gar nicht das Problem.
      Gerade die Unzuverlässigkeit macht uns Sorgen. Es ist ja nicht Sinn der Sache, mit dem Kind vier Stunden im Auto zu sitzen, damit der Termin wieder ausfällt.

      Haben wir Mitspracherecht bei der Wahl des Ortes für die Umgänge?

      Ich freue mich über Antworten.
      Hallo,

      das ist ein schwieriges Thema, auch weil nicht genau geregelt ist was PE müssen und was nicht.

      verweisen gerne auf die Mitwirkungspflicht (§ 1684 II BGB) und die Wohlverhaltenspflicht und schließen daraus, das PE alles machen müssen und LE gar nichts, weil die ja in der Regel sowieso unzuverlässig sind und es sonst nicht laufen würde.

      Hat die Mutter noch das Sorgerecht, oder liegt das beim JA oder einer anderen Person? Der Vormund bzw. Pfleger mit dem Recht das Umgangsrecht zu regeln wäre hier der Ansprechpartner.

      LE haben ein Umgangsrecht, was gerne aber vergessen wird auch eine Umgangspflicht! Dieser Pflicht kommt "deine" LE nachweislich nicht nach.

      Bei Diskussionen im JA darauf und auf die lange Fahrt verweisen - für das Kind! - und dann ggf. noch die Enttäuschung, dass der Umgangskontakt nicht statt findet. D.h. immer aus Sicht des Kindes argumentieren.

      Daher wäre es doch eher angebracht, dass die LE erstmal beweist, dass sie wirklich Umgangskontakte möchte und zu euch (in die Stadt) kommt - bevor ihr auf die Reise geht und das Kind enttäuscht wird. Das JA könnte sie ja unterstützen (Reisekosten etc.) bzw. mit dem alten JA zusammen arbeiten.

      Im Gegenzug erklärt ihr euch bereit ihr das nächste entgegen zu kommen um sich in der Mitten irgendwo zu treffen..... Also ihr unterstützt Umgangskontakte, aber nur zum Wohl des Kindes! Und das müsste doch die LM einsehen, dass es nicht zum Wohl des Kindes ist dieses stundenlage Autofahrten aufzuerlegen, selbst aber praktisch keinen Aufwand dafür zu unternehmen, obwohl sie es doch könnte und sogar ihre Pflicht ist.

      Schau mal in diese Diskussion, hier geht es um Umgang, Mitwirkung etc.: müssen wir das wirklich?
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