Unterstützung in Coronazeiten

      Unterstützung in Coronazeiten

      Hallo liebe Forenmitglieder,

      ich bin alleinerziehender Vater und lebe mit meiner 12-jährigen Tochter zusammen. Ich habe nun für den Monat Mai unbezahlten Urlaub genommen, da ich externe Betreuungsangebote in unserem Falle nicht nutzen möchte, und werde anschließend, wenn die Schulen nach wie vor noch im reduzierten Modus laufen werden, meine Stelle vorübergehend auf halbtags reduzieren. Dies bringt natürlich ziemliche Einkommenseinbußen mit sich und deswegen sortiere ich gerade die Möglichkeit finanzieller Unterstützung in diesen Corona-Zeiten für Pflegeeltern. Die staatliche Unterstützung in solchen Fällen gilt allgemein nur für Kinder unter 12. Das für uns zuständige Jugendamt gab auf meine Anfrage hin die pauschale Antwort, dass es für eine solche Unterstützung keine zusätzlichen Gelder gäbe.

      Nun ist meine Frage an euch, ob ihr euch damit evt. auch schon beschäftigt habt, ob ihr von anderen Vorgehensweisen von Jugendämtern wisst oder ob es vielleicht auch schon Regelungen diesbezüglich gibt, von denen ich noch nichts weiß. Oder ob es eben so ist, dass solche Notwendigkeiten im Zusammenleben mit den Kindern allein gestemmt werden müssen.

      Herzliche Grüße
      Matthias
      Hallo Matthias,
      wenn Deine PT keinen Pflegegrad hat (denn dann gäbe es diverse reguläre und auch corona-besondere Möglichkeiten) und Du externe Betreuungsmöglichkeiten hättest, aber nicht wahrnehmen möchtest, dann sieht es eher schlecht aus.
      Falls Deine PT besondere Risiko-Faktoren hat, dann kannst Du versuchen mit Hilfe eines ärztlichen Attests, Sonder-Anträge beim JA zu stellen. Aber das wären rein inidividuelle Entscheidungen (mit wahrscheinlich geringen Erfolgsaussichten).
      Gruß
      Anna H.
      Mein Pflegesohn versucht gegen jede Grenze anzugehen, er schreit, er
      tobt, er nörgelt und er liebt uns so sehr, daß es mich jeden Tag, an dem
      ich die Kraft habe , es wahrzunehmen, bis in Innerste berührt.
      Hey Anna,

      dank dir für deine Antwort. Ja, ich habe auch nochmal ein wenig recherchiert und es gibt, so wie es aussieht, keine externe Unterstützungsmöglichkeit in unserem Falle. Dann werde ich das selbst finanzieren müssen und, wie viele andere auch, mich mit meinem Töchterchen durch diese Zeit jonglieren...

      Hab gute Tage und bleib gesund.
      Herzliche Grüße
      Matthias
    Ungelesne Beiträge