Pflegegeld

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      Das ist in der PRAXIS leider so, aber nicht rechtens. Im SGB I gibt es dazu folgenden hilfreichen Pragrafen:

      "§ 42 SGB I Vorschüsse
      (1) Besteht ein Anspruch auf Geldleistungen dem Grunde nach und ist zur Feststellung seiner Höhe voraussichtlich längere Zeit erforderlich, kann der zuständige Leistungsträger Vorschüsse
      zahlen, deren Höhe er nach pflichtgemäßem Ermessen bestimmt. Er hat
      Vorschüsse nach Satz 1 zu zahlen, wenn der Berechtigte es beantragt; die
      Vorschußzahlung beginnt spätestens nach Ablauf eines Kalendermonats
      nach Eingang des Antrags.

      (2) Die Vorschüsse sind auf die zustehende Leistung anzurechnen. Soweit sie
      diese übersteigen, sind sie vom Empfänger zu erstatten. § 50 Abs. 4 des
      Zehnten Buches gilt entsprechend.
      (3) Für die Stundung, Niederschlagung und den Erlaß des Erstattungsanspruchs gilt § 76 Abs. 2 des Vierten Buches entsprechend."

      Wenn bekannt ist, dass die wirtschaftliche Jugendhilfe "überlastet" ist und wohlmöglich mehrere Monate benötigt, dann schnell Antrag auf Vorschuss stellen. Es geht hier schließlich um "LEBENSUNTERHALT" des Kindes!

      DieWIHI muss dann reagieren!

      LG
      Kati :ja:
      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)
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