Schnelle Entscheidung für das Kindeswohl – Ein Interview zur Online-Petition

      Schnelle Entscheidung für das Kindeswohl – Ein Interview zur Online-Petition

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      die Petition: openpetition.de/petition/onlin…ungen-fuer-das-kindeswohl
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Ich habe die Petition unterschrieben. Das Ziel, eine schnelle Entscheidung (Perspektive) für das Kindeswohl zu erreichen, ist richtig.

      Ob das allerdings (nur) mit mehr Mitarbeiter(innen) in Jugendämter und Gerichten erreicht werden kann ist fraglich. Sicherlich wäre es besser, wenn es mehr Mitarbeiter(innen) gibt, die sich dann um weniger Fälle intensiver kümmern könnten. Nur müssten sie das dann auch tun, also eine Perspektive entwickeln. Das wäre aber eigentlich schon jetzt die Aufgabe der Mitarbeiter(innen). Und wenn sie das zeitlich nicht schaffen, müssten sie sich an ihren Chef wenden (Überlastanzeige).

      [...] Die Entscheidung, ob die Vollzeitpflege befristet oder auf Dauer anzulegen ist, muss im Rahmen der Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII unter besonderer Berücksichtigung der Vorgaben des § 37 SGB VIII
      getroffen werden. Dabei ist unter anderem dem Bedürfnis des Kindes nach verlässlichen Bindungen Rechnung zu tragen. Auch der kindliche Zeitbegriff muss hierbei berücksichtigt werden. [...] Quelle: Vollzeitpflege gemäß § 33 SGB VIII, Kapitel 2, Bayerisches Landesjugendamt

      Was sich ändern müsste ware, dass die Hilfe zur Erziehung eine Hilfe für die Kinder wird! Denn aktuell dreht es sich bei der Hilfe um eine Hilfe für die Eltern. Des weiteren müssten feste Zeiten für eine Perspektivklärung direkt ins Gesetz. Z. B. innerhalb 6 Monaten bei Kinder unter 3 Jahren, 1,5 bis 2 Jahre bei Kinder über 3. Wenn es "in der Regel" heißt kann es auch Ausnahmen geben.

      Meine Erfahrung ist eher, dass die Mitarbeiter(innen) die Klärung der Perspektive bewusst nicht angehen. Ggf. klärt sich das ja von selbst, wenn Vater/Mutter irgendwann "abtauchen"..... Sie scheuen eher die Arbeit mit den leiblichen Eltern (Trauerbewältigung) bzw. den Pflegeeltern und machen in dieser Hinsicht einfach gar nichts - im Gegenteil sehen es (manche) Mitarbeiter(innen) in Jugendämter eher als ihre Aufgabe alles offen zu halten um eine Rückführung irgendwann in der Zukünft zu ermöglichen.

      [...] "Dass Kinder Rechte haben, glaube ich nicht wirklich. Immer zum Wohl der Eltern. Ich merk das so bei Jolina wie gesagt, die erst vier Monate bei mir war und ich habe gesagt, Hallo, da ist was nicht richtig! (...) Aber wenn es heißt, die Eltern sind bemüht. Sie ist wirklich auch von heute auf morgen zurückgegangen. (...) Am Freitag habe ich ihre ganzen Sachen nach den vier Monaten im Kindergarten abgestellt, das war 14 Tage vor Weihnachten und dann hat sie mich nie wieder gesehen. Bis wieder der Anruf kam am 12. Februar. Na (..) wie geht´s, die Jolina steht hier, da war ich gerade auf Arbeit. Können Sie sich vorstellen sie wieder zu nehmen? Ja, was soll man da sagen." [...] Quelle: Susanne Nessler und Christine Westerhaus, Raus aus der Familie? Wenn Eltern ihren Kindern schaden, deutschlandfunkkultur.de
      [...] "Dass Kinder Rechte haben, glaube ich nicht wirklich. Immer zum Wohl der Eltern. Ich merk das so bei Jolina wie gesagt, die erst vier Monate bei mir war und ich habe gesagt, Hallo, da ist was nicht richtig! (...) Aber wenn es heißt, die Eltern sind bemüht. Sie ist wirklich auch von heute auf morgen zurückgegangen. (...)

      Das kann ich aber kaum glauben, Kinder gehen nicht von heute auf morgen einfach so zurück ihren Eltern. Da müsste das zuständige Jugendamt ja zugeben, dass die Herausnahme u.U. nicht rechtens oder nicht notwendig war, und das wird ein JA niemals tun.

      Ich finde die Petition nicht gut, denn wenn es um ein Kind geht, sollten keine schnellen Entscheidungen getroffen werden, sondern jede Entscheidungen zum Wohl des Kindes sehr gut überlegt und abgewogen werden. Zumal jeder "Fall" anders ist und auch individuell behandelt werden sollte. Ein Kind ist schließlich kein Blumentopf, den man hin und her schieben kann. Und genau hier ist aus meiner Sicht der Casus Knacksus. Viele Mitarbeiter auf den Jugendämtern sind völlig überlastet und haben schlichtweg keine Zeit, Fälle zu prüfen und Gespräche mit den Beteiligten zu führen. Hier müsste meiner Meinung nach erst einmal angesetzt werden. Mehr Personal und vor allem auch mehr Fortbildungen und mehr Empathie.
      [...] Ein Kind ist schließlich kein Blumentopf, den man hin und her schieben kann. [...]

      Sehe ich genauso. Genau deshalb brauchen alle Beteiligten, vor allem aber das Kind, Gewissheit über den Verbleib bzw. die Perspektive - innerhalb des "kindlichen Zeitbegriffs".

      Denn wie eine Blume muss einem Kind die Möglichkeit gegeben werden Wurzeln zu bilden bzw. Bindungen einzugehen. Sonst wird es später schwer....

      [...] Störungen durch fehlende Sicherheit und Stabilität im frühen Kindesalter begleiten einen Menschen oft durch sein ganzes weiteres Leben und sie aktualisieren sich oft in Schwellen-situationen der Entwicklung wie z.B. beim Schuleintritt, in der Pubertätoder im Übergang zum selbstständigen Leben. [...] Quelle: lwl.org/psychiatrie-marsberg-download/PDF/Burchard-pdf.pdf
      "Denn wie eine Blume muss einem Kind die Möglichkeit gegeben werden Wurzeln zu bilden bzw. Bindungen einzugehen. Sonst wird es später schwer...."

      Das ist absolut korrekt, aber ein Wechsel von der Bereitschaftspflege irgendwo anders hin ist sowieso immer eine Katastrophe für das Kind. Egal ob es nach einem, zwei oder drei Jahren stattfindet. Und deshalb muss schon sehr genau hingeschaut werden, Auch eine Dauerpflegestelle ist im Übrigen kein Gewähr dafür, dass Kinder Sicherheit und Stabilität erfahren. Ich möchte jetzt gar nicht mal an den Extremfall von Lüdge erinnern, in dem JA und Polizei einfach die Augen geschlossen haben. Nein, ich erlebe es aktuell am eigenen Leib, dass die Pflegemutter mit aller Macht versucht, ihr Pflegekind an sich zu binden und alte, bestehende Wurzeln zu kappen. Auch hier geht es um persönliche Befindlichkeiten ohne Rücksicht auf das Kind, welches sie damit in einen Loyalitätskonflikt bringt.

      Deshalb bin ich der Meinung, dass es mehr Mitarbeitern auf den JA etc. geben sollte, um "Fälle" verantwortungsvoller zu bearbeiten. Hierfür eine Petition wäre wesentlich sinnvoller.
      Eine Bereitschaftspflege ist eigentlich dafür da ein Kind ein paar Tage oder Wochen zu betreuen, bis andere (Dauer)Pflegeeltern bzw. ein Heimplatz gefunden werden.

      Eine schnelle Entscheidung ist daher eine verantwortungsvolle Entscheidung, da die Katastrophe umso größer wird, je länger die Entscheidung dauert (was im Prinzip bei allen Pflegeverhältnissen gilt).

      Zu ihrem Fall kann ich natürlich nichts sagen. Das sind Dinge, die Sie im Hilfeplangespräch klären müssen. Aber auch hier sollte zuerst die Perspektive geklärt werden. Also Rückführung (unter welchen Bedingungen, Zeitrahmen) ODER Unterbringung auf Dauer in der Pflegestelle. Erst wenn sich alle Beteiligten über die Pespektive im klaren (und am besten einig) sind, kann angemessen über Umgangskontakte etc. geredet werden.
      ... ich dachte, es geht hier um die Petition und darum, dass damit angestrebt werden soll, dass Kinder schneller einem Dauerpflegeplatz, einem Heim oder sonstigem zugeführt werden sollen. Ich wüsste jetzt nicht, was das mit den Inhalten meines HPGs zu tun hat.

      Nochmals, wir sprechen hier über Kinder, über schutzbedürftige kleine Menschen.
      Schnelle Entscheidungen sind hier nicht angebracht, weder in die eine noch in die andere Richtung.
      Christine1969, wir z.B. machen Bereitschafts/ Kurz und Notfallpflege. Die Kids sind oft ewig lange in der Bereitschaftspflege, da die Perspektive nicht geklärt werden kann und zu lange Zeit benötigt. Die Kinder sind Ewigkeiten in Wartestellung und binden sich regelrecht an die Bereitschaftseltern. Das hat zur Folge das es einen heftigen Bindungsabbruch gibt, wenn die Kinder nach langer Zeit gehen müssen.
      Diesen zu verarbeiten ist hier das große Problem. Die Kinder nehmen eindeutig Schaden.
      Ein Beispiel: 2 Wochen altes Kind wird der LM entzogen, vorherige Hilfen sind gescheitert. Alle anderen Kinder von ihr, 6 an der Zahl sind in PF untergebracht. Die LM bekommt jedes Mal eine neue Chance ihr Leben in geordnete Bahnen zu bringen.
      Das Kind ist insgesamt 23 Monate in der PF. Meinst du wirklich da sollte es ewig bleiben, bis die LM ihr Leben geregelt bekommt? Zwischenzeitlich war das Baby 2x in einer MuKi Einrichtung, das erste Mal für 2 Wochen und das zweite Mal für 5 Wochen. Alles gescheitert. LM will aber das Kind zurück, ein Gutachten über deren Erziehungsfähigkeit dauert ewig.

      Somit ist eine schnelle Entscheidung gefragt, weil alles andere dem Kindeswohl entgegen steht.

      LG Ina
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Liebe Ina,

      bei Fällen, wie von Dir geschildert, da gehe ich absolut konform, dass zum Wohl des Kindes schnell gehandelt werden muss.
      Ich kann mir jedoch nur schwer vorstellen, dass irgendein Gericht der Welt bei diesen offensichtlichen Fakten (5 Kinder bereits in Pflegefamilien) tatsächlich noch ein Familiengutachten in Auftrag gegeben wird. Wenn dem so ist, dann muss sich hier tatsächlich grundlegend etwas am System ändern.

      Aber es gibt eben einfach auch genug Fälle, da werden Kinder in Pflegefamilien verfrachtet und dümpeln dann vor sich hin, ohne großartige Kontrollen etc. Stichwort Unterbringung im Ausland (z.B. Polnisches Umland). So etwas darf es in Deutschland nicht geben, sowas sollte es nirgendwo geben.

      Generell ist aus meiner Sicht in diesem Zusammenhang auch nicht außer Acht zu lassen, dass die LE oftmals nicht über finanzielle Mittel verfügen, so dass Gerichts- und Anwaltskosten vom Staat getragen werden. Diese Personen gehen dann wegen jedem Pups vor Gericht. Hier müsste ein Riegel vorgeschoben werden, damit würden die "Fallzeiten" sich automatisch verkürzen.

      Wenn man so wie ich jeden Besuch beim Anwalt bezahlen muss, dann überlegt man es sich dreimal, was sinnvoll ist und was nicht.

      LG
      Christine

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Christine1969“ ()

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      [...] Ich kann mir jedoch nur schwer vorstellen, dass irgendein Gericht der Welt bei diesen offensichtlichen Fakten [...]

      "Außenstehende" können sich in der Tat kaum vorstellen, wie es in der Kinder- und Jugendhilfe "ab geht". Das Beispiel ist aber eher die Regel als die Ausnahme!

      Die Hilfe zur Erziehung ist eine Hilfe für die Eltern - nicht für die Kinder. Würde die Hilfe vom Kind aus gedacht, müsste im Beispiel von Ina, der LM gesagt werden, was/wie in welcher Zeit geschen müsste, damit eine Rückführung befürwortet werden kann. Wenn das nicht geschieht bedeutet das Unterbringung auf Dauer. (de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie)

      Nach der aktuellen Gesetzeslage werden die Kinder "ge- und umgeparkt", bis LE ggf. irgendwann wieder in der Lage sind die Erziehung selbst zu erledigen, was aber nur in ca. 5% der Fälle der Fall ist.

      [...] Solche und ähnliche Fälle können wir vielfach und ausführlich berichten, bspw. von einem vierjährigen Mädchen, das seit Geburt drei Jahre bei Pflegeeltern lebte und aus den stabilen Verhältnissen rechtswidrig in gefährdende Verhältnisse zur Kindesmutter entlassen wurde oder von einem vierjährigen Jungen, der schon zwei verschiedene Pflegefamilienunterbringungen in den ersten beiden Lebensjahren hinter sich hat, im Alter von zwei Jahren in eine dritte Pflegefamilie kam und dann vor kurzem zum misshandelnden Vater und in den Haushalt der weiterhin heroinabhängigen Mutter unverantwortbar zurückgeführt wurde. [...] Quelle: Zwischenbericht der Projektgruppe »Strukturanalyse Fremdunterbringung« zur Situation von Pflegekindern im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Ludwig Salgo, Heinzjürgen Ertmer, Dipl. Soz.-Päd. Christoph Malter, Dr. med. Thomas Spribille, Axel Symancyk, agsp.de/assets/applets/Struktu…ecklenburg-Vorpommern.pdf

      Für die Kinder hat das schwerwigende Folgen für den Rest des Lebens (und kostet dem Steuerzahler nebenbei ne Menge Geld).

      Deswegen braucht es eine Perpektive für die Kinder, die Pflegeeltern und nicht zuletzt den LE.

      [...] Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste ZPE-Schriftenreihe Nr. 41: 3. .. Die Veränderung soll also nicht nur vorübergehend sein, ihre Nachhaltigkeit soll prognostiziert werden. Außerdem wird gefordert, dass das Ziel einer anderen Perspektive bei einer negativen Prognose erarbeitet werden soll. ... Goldstein, Freud und Solnit (1982: 43) haben ihre Ergebnisse so zusammengefasst: „Unsere Kenntnisse belegen, dass kein Kind für unbestimmte Zeit – bis abwesende Eltern in der Lage und willens sind, es zurückzuholen – ‚auf Eis’ gelegt werden kann, ohne dass seine Gesundheit und sein Wohlsein gefährdet werden“. [...] Quelle: Schäfer, D.; Petri, C.; Pierlings, J., uni-siegen.de (uni-siegen.de/zpe/publikationen/schriften/)

      Hier wären wir wieder bei der Petition. Die Forderung nach einer Perspektive ist richtig. Dafür braucht es aber nicht mehr Mitarbeiter in Jugendämtern (die kann es natürlich trotzdem geben), sondern es müssten gesetzliche Änderungen her.

      Ein Versuch gab es 2017. Dies scheiterte aber am Veto der CDU: welt.de/politik/deutschland/ar…etz-zu-Pflegekindern.html

      Hier ein Beitrag einer Pflegemutter unter diesem Artikel:

      [...] Ich habe zwei Pflegekinder aufgenommen. Das große Kind war 6 Jahre bei der Mutter und ist stark traumatisiert. Es gab zig Hilfen, die die Mutter immer nach einer Zeit abgelehnt hat und es ist jahrelang nichts passiert. Das kleine Kind war knapp 3 Jahre bei der Mutter und ist traumatisiert und entwicklungsverzögert. Beide Kinder wurden kaum versorgt und waren oft tagelang in ihren Betten in der Dunkelheit. Es ist für das große Kind jahrelang nichts passiert. Die Schäden sind so massiv, dass dieses Kind nie ein normales Leben führen wird. Und das alles, weil die Mutter zig Chancen bekam und keine davon genutzt hat. Was sollten diese Kinder noch mitmachen müssen? Was ist die Steigerung von traumatisiert und vernachlässigt? [...]

      Wie die Realität der Kinder- und Jugendhilfe aussieht beschreibt dieses Buch sehr gut: https://www.amazon.de/Deutschland-misshandelt-Kinder-Michael-Tsokos/dp/342627616X

      Hier noch ein Zitat aus dem Buch:

      [...] Auffallend viele Betroffene berichten, dass Psychologen und Pädagogen eine regelrechte Rückführungsideologie vertreten würden. Einem durchaus als hoch eingestuften Risiko zum Trotz würden Kinder aus Pflegefamilien zu den leiblichen Eltern zurückgebracht, auch wenn sich die Verhältnisse, die dazu führten, dass die Kinder aus den Familien genommen werden mussten, kaum veränderten oder besserten. Marcel aus Essen wurde Opfer einer solchen bedingungslosen Rückführung ... [...]

      Es gibt natürlich auch die andere Seite! Es gibt auch Beispiele wo Eltern ihre Kinder grundlos weggenommen wurden! Das Grundproblem in der Kinder- und Jugendhilfe ist, dass sie in der Verantwortung der Kommunen, also Landratsämter (Jugendämter) liegt. Und so wurschtelt jedes Jugendamt für sich vor sich hin, praktisch ohne Überprüfung.

      [...] In der Pflegekinderhilfe sind bundesweite Standards nicht vorhanden. Die Handhabung und die Bedeutung der Pflegekinderhilfe vor Ort sind sehr unterschiedlich. Standards gibt es weder in der Auswahl und Vorbereitung der Pflegeeltern, noch bei der Werbung um dieselben, die Betreuungsintensität der Pflegefamilien ist ebenso unterschiedlich geregelt, wie die Beteiligung freier Träger. [...] Quelle: Reinhold Gravelmann, AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e. V., Pflegekinderhilfe – das Ende der stiefmütterlichen Behandlung (afet-ev.de/organe_gremien/PDF/…mtterlichenBehandlung.pdf)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ZAP“ ()

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      Ja, es müssen auf alle Fälle einheitliche Richtlinien in allen Bundesländern eingeführt werden. Aber zudem braucht es auch notwendigerweise mehr Mitarbeiter auf den Jugendämtern und eine bessere und eingehendere Prüfung, Schulung und Unterstützung von Pflegeeltern!

      Denn was in dem nachstehenden Artikel (Seite 2) im Hinblick auf "eine schnelle Vermittlung" an völlig überforderte Pflegeeltern beschrieben wird, ist in meinen Augen ein Skandal und keines Kindes würdig:

      spiegel.de/spiegel/a-586654.html
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