Brauche Hilfe

      Brauche Hilfe

      Hallo,

      Aufgrund von Misshandlung wurde uns unser Enkelkind (1 Jahr alt) im September 2017 vom Jugendamt aus dem Krankenhaus raus in Pflege gegeben.

      Im Oktober 2017 wurde uns vom Gericht die Vormundschaft für unser Enkelkind auch die Vermögensvorsorge zugesprochen.

      Hierzu wurde das hiesige Jugendamt sowie das vormalige Jugendamt vom Gericht gehört, weiterhin die Kindesmutter der Kindesvater (uneheliches Kind) sowie die vom Gericht für den Kleinen bestimmte Rechtsanwältin.

      Alle stimmten der Vormundschaft gemeinschaftlich zu, das Jugendamt sowie die Rechtsanwältin unseres Enkelkindes gaben auch eine schriftliche Stellungnahme zu unseren Gunsten ab, hierin bestätiigen sie ihren Hausbesuch und die enge Bindung unseres Enkel zu uns den Großeltern.

      Nunmehr beantragten wir Pflegegeld für unseren Enkel in Vollzeitpflege, das Jugendamt bzw. die dafür zuständige Mitarbeiterin scvhickt uns Bewerbungsunterlagen für Pflegeeltern.

      Die wir allerdings nicht ausfüllten da wir uns nicht als Pflegeeltern bewerben möchten sondern das bereits sind.
      Dann verlangte die Mitarbeiterin von uns den Großeltern ein erweitertes Führungszeugnis ansonsten würde unser Antrag abgelehnt werden, wir beantragten dieses obwohl wir den Sinn nicht verstanden.

      Gestern ging das erweiterte Führungszeugnis beim Jugendamt ein, dies teilte die am Telefon sehr unfreundliche Mitarbeiterin des Jugendamtes uns heute telefonisch mit.

      Ergebnis im erweiterten Führungszeugnis: Jeweils .. keine Eintragung !

      Jetzt teilte sie uns in dem Telefongespräch mit das sie in 2 Wochen vorbei kommen wolle um zu sehen ob wir mit unserem Enkelkind umgehen könnten.

      Bis heute wurde nichts bewilligt, bis heute haben wir weder Unterstützung noch Beratung vom Jugendamt erhalten, unser Enkelkind ist nicht einmal Krankenversichert und auf Frage bei der Mitarbeiterin des Jugendamtes die für das Pflegegeld zuständig ist, antwortete sie das es unser Problem sei.

      Seit September 2017 ist der Kleine bei uns, er bekommt keinen Unterhalt weder von dem Kindesvater noch von der Kindesmutter noch vom Jugendamt, niemand interessiert sich dafür und niemand hilft uns.

      6 Kinder haben wir groß gezogen, jedes unserer Kinder hat einen guten Schulbschluss und keines unserer Kinder ist polizeilich bekannt oder aufgefallen, noch gab es privat Probleme.

      Wir sind Anfang 50 und leben in einem eigenen Haus.

      Unsere Frage:

      1. Müssen wir die Mitarbeiterin tatsächlich ins Haus lassen damit sie angeblich überprüfen kann ob wir mit unserem Enkel umgehen können ?

      .... wir empfinden das als Schikane gerade auch da zwei andere Mitarbeiterinnen des Jugendamtes bereits hierzu eine schriftliche Stellungnahme auch zu den Wohnverhältnissen geschriben haben im Oktober 2017.

      2. Wie lange darf die Bearbeitung unseres Pflegegeldantrages dauern, es geht ja um den Unterhalt des Kindes.

      3. Wo können wir echte Hilfe erhalten ?

      Ergänzen möchten wir noch, das weder Vater noch Mutter noch sonst jemand sich in den letzten Monaten nach dem Kleinen erkundigt haben, noch den Kleinen am Weihnachten bedachten... nicht ein Anruf nicht eine Postkarte ...nichts !

      Danke für euere Hilfe und Ratschläge !!!
      Zuerst einmal ist es gut, das ihr bereits die Vormundschaft habt. Somit seid ihr in der Lage, Anträge für euer Enkelkind zu stellen.
      Habt ihr bereits einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung unterschrieben? Das wäre Voraussetzung für Zahlungen des Jugendamtes.
      Eine Überprüfung auch für Pflegeeltern die Großeltern des Kindes sind, ist eine gängige Praxis der Jugendämter und ist keine Schikane gegen euch.
      Dazu gehören oft ein erw. Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis, Hausbesuche ect. Auch gibt es bei manchen Jugendämtern die Auflage, ein Seminar zu besuchen.
      Wenn alles soweit abgeschlossen ist, zahlt die wirtschaftl. Jugendhilfe rückwirkend ab Antragstellung.
      Es hat wirklich nichts mit euch persönlich zu tun.

      LG Ina
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Erst einmal Danke für die schnelle Antwort.

      Dennoch sehen wir das als Schikane an, es geht doch um das Kind um einen jetzt 1.5 Jahre altes Kleinkind das von niemanden außer uns Hilfe und Zuneigung erfährt.

      Fakt ist:

      Im Zuge der Vormundschaft wurden wir bereits vom Jugendamt besucht, es wurde sich ein Bild gemacht und dem Gericht schriftlich wie mündlich berichtet das nach Überprüfung alles in Ordnung sei und man das innige Verhältnis zwischen Großeltern und Enkelkind sehen konnte.

      Zu dem gleichen Ergebnis gelangte die vom Gericht eingesetzte für unseren Enkel tätige Rechtsanwältin.

      Wir fragen uns was das soll ? Es geht hier um das Kind das keinerlei Einkünfte hat, dessen Versorgung nicht gewährleistet wird, das nicht einmal über eine Krankenversicherung verfügt.

      2 Jugendämter befanden uns für geeignet, eines davon will jetzt überprüfen ob wir geeignet sind .... was soll das ?

      Im Dezember 2017 sollten wir ein erweitertes Führungszeugnis beantragen, keine Rede von Überprüfung etc. , jetzt da scheinbar keinerlei Eintragung im Führungszeugnis nun ein Besuch aber bitte erst in 2 Wochen weil die Dame vom Jugendamt danach gleich in Urlaub geht, wenn sie dann zurück kommt kommt sie sicherlich auf die Idee das wir ja noch einen gesundheitlichen Check machen sollen, sollte der dann auch in Ordnung sein , kommt sie sicherlich in einigen Monaten auf die Idee das wir eine Schulung machen müssten.

      Wer ist der Leidtragende ? In erster Linie das Kind dessen Versorgung dem Jugendamt egal ist und in zweiter Linie wir Deppen weil wir uns bereiterklärten uns um den Jungen zu kümmern anstatt unser Leben nach der Erziehung der Kinder zu genießen.

      Wir werden der Tante den Besuch absagen, notfalls Klagen denn hier geht es nicht um das Kind sondern nur darum die Leistungen für das Kind hinauszuzögern oder zu verweigern.

      Wir finden das unsäglich und Gemein, denn es geht nur um Uns und nicht wirklich um das Kind.
      Hallo Monika

      schön das du dich um dein Enkelkind kümmerst

      Du mußt aber hier zwei bzw. mehrere Sachen trennen

      1.Krankenversichern kannst du dein Enkel bei deiner Krankenversicherung

      2.Die Vormundschaft ist gut, aber hat erstmal prima und hat rein garnichts mit einer in Pflegenahme bei euch zu tun

      Du mußt ja nicht zwangsläufig Hilfe zur Erziehung beantragen. Das Kind lebt bei euch ihr beantragt Kindergeld] und gut ist

      3. Wollt ihr nun aber Leistungen in Form von Pflegegeld beziehen, dann müßt ihr einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung beim JA stellen und dann werdet ihr genau so wie andere Pflegeeltern(meist nicht sooo intensiev wie wildfremde) überprüft und da ist das prozedere was das JA euch abverlangt ganz legal. Sie sollen zahlen, also schaun sie auch genauer hin

      Es gibt ja auch die Möglichkeit alles ohne JA abzuwickeln, aber dann sind sie in keinster Weise involviert, auch nicht in zahlender Weise>

      Das sie euch schon in Bezug der Vormundschaft überprüft haben ist was ganz anderes

      Ich z.B. bin unter anderem ja auch Pflegemutter, aber auch Vormund von einem anderen Kind, da ich keine Leistungen des JA beziehe aber dennoch überprü;ft wurde obwohl ich als Ado-und Pflegemutter dem JA wohl bekannt war, ist nun mal so.

      Also nur ruhig Blut.das ist schon alles richtig so, vorausgesetzt du möchtest Leistungen vom JA

      Ansonnsten wie gesagt:Kindergeld,eventuell Unterhalt von den leibl. Eltern, das wars
      Loni.

      Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verschenkter Tag !
      (Charlie Chaplin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Loni“ ()

      Danke Loni für den netten Beitrag.

      Dennoch verschließt sich mir der Sinn, vor praktisch wenigen Wochen war das Jugendamt bei uns, alles war in Ordnung ... aufgrund unseres Antrages ..das gabnze von Neuem ?

      Wir sind die Großeltern ! Bereits das erweiterte Führungszeugnis empfanden wir als Frechheit, wir haben ohne Probleme 6 Kinder erzogen, wir sind keine Sexualverbrecher oder sonstiges.

      Aber gut, haben wir dann beantragt.

      Jetzt will das Jugendamt was uns erst vor wenigen Wochen überprüfte und nochmals überprüfen .... seltsam.

      Was kommt dann ? Ein Lehrgang ..eine Gesundheitsprüfung alles so pö a pö , wir schreiben das Jahr 2025 und dann muss noch das und jenes geprüft werden.

      Eigentlich könnte es uns egal sein, dass wäre es auch ... doch empfinden wir das als Schikane und nicht als Hilfe.

      Keine Beratung ... nichts ... bisher standen wir da mit dem Kleinen und mussten alles selbst machen, die Eltern rufen nicht einmal an wie es dem Kleinen geht ... es ist so eine Wonnepropfen ... !

      Ergänzen sollten wir, bereits bei Geburt des Kindes wurde eine Herausgabe des Kindes durch das Krankenhaus verweigert da die Mutter des Kindes nicht in der Lage war das Kind entsprechend zu versorgen. Das Kind wurde uns übergeben weil die Kindesmutter bei uns wohnte und wir unterschrieben uns mit um das Kind zu kümmern.

      Das Kind lebte somit seit Geburt an in unserem Haushalt, erst als die Kindesmutter (sie hatte das alleinige Sorgerecht) aufgrund eines neuen Liebhabers für wenige Wochen mit dem Kind verschwand, kam es zur Kindesmisshandlung durch den neuen Liebhaber.

      Heißt also, bis wenige Wochen haben wir uns seit Geburt um das Kind gekümmert ... und nun dieser Blödsinn.

      Es geht lediglich um Leistungen für das Kind ... es geht um das Kind ... nur das ist dem Jugendamt egal ... und das ist es was uns am meisten stört ... wir haben echt nicht mehr die Nerven um uns das anzutun ... es gibt Urteile selbst vom BSG doch hier wird versucht dies aufzuweichen durch das Jugendamt.

      Bei Fremden und reinen Pflegeeltern kann ich das alles nachvollziehen, nicht jedoch bei Großeltern die bereits überprüft wurden, die bereits die Vormundschaft mit Vermögensvorsorge haben, die seit Geburt für das Kind da sind und es versorgten, die das Kind lieben wie ihr eigenes, die bereits 6 eigene Kinder groß gezogen haben.
      Ich kann ja nachvollziehen das dich das nervt, alle 5 Jahre wird wieder ein Führungszeugnis verlangt werden und der Vormundschaftsbereich des JA ist ein anderer als der Pflegekinderbereich.Es kostete doch nur ein wenig zeit mehr nicht. Ihr habt doch euer Mäuschen und das ist das wichtigste. Das ganze Theater kannst du nur umgehen wenn du das JA komplett rausläßt. Wird das Kind Pflegekind vom JA sind die ein Leben lang dafür verantwortlich müssen für alles mögliche aufkommen und mischen sich auch in alles mögliche ein. Es wird leider ein "öffentliches Kind" . Wollt ihr mit ihm Leben wie mit euren eigenen Kindern früher mußt du auf die Mittel des JA verzichten und so leben wie früher mit deinen Kindern.
      Loni.

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      Neu

      Hallo ich bin neu hier und habe meine enkeltöchter auch bei mir die kleine lebt seid Januar 2017 bei uns da war die geradem 8 Wochen alt.die große lebt seid August 2017 bei uns und ist 2.5 Jahre alt .die Mutter der Beiden hat im Oktober 2017 einen Antrag auf vollzeitpflege gestellt der heute abgelehnt wurde weil mein erster Sohn heute 27 Jahre slt Vater der beiden selber in erziehungshilfe Kinderheim war da ich mit seiner Erziehung kocht klar gekommen bin. Somit bin ich nicht geeignet also bekomme ich keine Unterstützung aber die Kinder sollen jetzt in fie Krippe teilzeit das kostet für beiden Kinder im Monat mit essen 600 Euro wiesoll ich das bezahlen
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