Wie oft muss der Umgang stattfinden?

      Hallo Katja, sprich mal mit deinem Kinderarzt. Wenn das Kind immer wieder durch den BK retraumatisiert wird , bescheinigt er dir dies sicherlich und du brauchst die BK nur dann durchführen, wenn es der ausdrückliche Wunsch deines PK ist. Wir haben schon Jahre kein BK mehr, weil es unserm PK schon auf der Fahrt zum Treff so schlecht ging, das sogar mit Unterstützung des JA gesagt worden ist, BK erst dann wieder, wenn das Kind es wünscht
      Die Welt ist voll von kleinen Freuden, man muß nur ein Auge dafür haben, sie zu sehen
      Meist kommt es auch auf das Alter des Kindes an, wenn ein 12 jähriges PK sagt, ich mag meine LE nicht sehen, wird das von vielen Jugendämtern ernst genommen.
      Ansonsten wäre es wichtig, das euer JA hinter euch steht und die BK streckt. Eventuell habt ihr die Nachwirkungen der BK wertungsfrei dokumentiert, das hilft oft als Argument die BK zu strecken.
      Auch wenn der LV kein Sorgerecht hat, muß ihm ein Besuchsrecht eingeräumt werden, so sagt es das Gesetz ( ich sehe das auch in vielen Fällen anders).

      Das gleiche Problem haben wir auch mit dem LV eines unserer PK. Er ist unzuverlässig, meldet sich alle paar Monate mal, droht mit einem Anwalt und sofort wird ein Termin festgelegt.
      Aber auch bei diesen Terminen erscheint er nur bedingt.

      LG Ina
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Danke also kann ich wieder nur hoffen das er nicht kommt, oder das das JA die Zeitabstände verlängert, da seh ich schwarz.

      Der Vater behautet das meine Süße (2 1/2) mit ihm fort will, deshalb ist er schon mal davongelaufen mit ihr, aber das JA meint "naja dann verlassen wir halt keinen Raum mehr und sie reden mit ihm", aber da lach ich nur , dem ist das egal.
      LG Katja
      Wie oft sind denn die Umgänge?

      Du solltest nach jedem Umgang einen Bericht schreiben und darin festhalten, was dein Kind für Reaktionen zeigt, (z.B. unruhig, schläft schlecht, sucht deine Nähe etc)
      Dabei nichts selber reininterpretieren sondern nur das Verhalten des Kindes beschreiben.
      Diese Berichte schickst du ans Jugendamt.

      Ein Schrieb vom Kinderarzt kann auch nicht schaden.

      Und dann beim nächsten HPG darauf drängen, dass die Kontakte seltener werden.
      Hallo Katja,

      da du Vormund des Kindes bist, bist auch auch die jenige, die den Ton angiebt.
      Ich würde mich auf jeden Fall bei einem Anwalt beraten lassen, was dort deine
      Möglichkeiten sind. Das JA hat es nicht zu bestimmen, die können beraten und
      Vorschläge erarbeiten mit Dir gemeinsam im Sinne des Kindes. Lasse dich bitte
      zu nichts hinreißen, bevor du die Situation genaustens durchgeprüft hast.
      Vielleicht kennst du jemanden, vielleicht ein PE-Verein, der dir da auch noch
      einmal weiterhelfen kann.
      Lieben Gruß

      herzkind :winken:

      ich bin ein engel, und wenn man mir die flügel bricht, fliege ich auf meinem besen weiter

      Katja schrieb:

      Der Vater behautet das meine Süße (2 1/2) mit ihm fort will, deshalb ist er schon mal davongelaufen mit ihr, aber das JA meint "naja dann verlassen wir halt keinen Raum mehr und sie reden mit ihm", aber da lach ich nur , dem ist das egal.

      Hm- das würde ich als Aufhänger nehmen um die Besuche nur noch unter aufsicht von Fachkräften stattfinden zu lassen. z.B. alle 4 Wochen im geschützten Rahmen. So lasse ich das für 2 meiner PK laufen. Die Besuche finden von einem Träger begleitet in dessen Räumen statt und werden dort auch dokumentiert.
      Loni.

      Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verschenkter Tag !
      (Charlie Chaplin)

      Tiba schrieb:

      Wie oft sind denn die Umgänge?

      Du solltest nach jedem Umgang einen Bericht schreiben und darin festhalten, was dein Kind für Reaktionen zeigt, (z.B. unruhig, schläft schlecht, sucht deine Nähe etc)
      Dabei nichts selber reininterpretieren sondern nur das Verhalten des Kindes beschreiben.
      Diese Berichte schickst du ans Jugendamt.

      Ein Schrieb vom Kinderarzt kann auch nicht schaden.

      Und dann beim nächsten HPG darauf drängen, dass die Kontakte seltener werden.


      Hallo, am Montag war Umgang verlief ganz gut. Die Mutter hatte nämlich mich angerufen und gesagt , das der Vater unsere Adresse will um die Kleine zu holen. Hat sie ihm nicht gegeben aber mich gewarnt. Habe dem JA gleich geschrieben Umgang muss sich ändern.
      Jetzt werden wir dieses Jahr noch einen und nächstes Jahr neu Besprechen.
      Ich muss sowieso immer nach dem Umgang Rückmeldung geben wie es ihr ging danach, mach ich schriftlich ans JA.
      Ich bin Ergänzungspflege , glaub das was anderes wie Vormund, wenn ich das jetzt kapiert habe.
      LG Katja
      Das schwierige Thema mit den Umgängen kenne ich !
      Die LM von unserem 6jährigen PK ist von Anfang an sehr unzuverlässig gewesen. Eine zeitlang blieben die BK`s aus und dann wollte sie ihn auf einmal wieder haben...Gerichtsverhandlung und "schwupps" gab es plötzlich 3stündige BK`s unbegleitet alle 3 Wochen.
      Das klappte dann auch nicht und es wurde ein Träger zwischengeschaltet der die LM vom Bahnhof abholte, zum Treffpunkt brachte und eben auch wieder alles zurück - das klappte 3 Mal. Danach gab der Träger wegen Unzuverlässigkeit der Mutter auf.

      2 1/2 Jahre hatten wir Ruhe und vor ein paar Wochen wollte die LM dann wieder einen BK - wir mussten dem zustimmen (wir sind auch Vormund) und unser PK wurde dadurch wieder belastet (er hat FASD). Tja, die Mutter wollte natürlich wieder regelmäßig kommen aber wir haben seitdem nicht mehr gehört.

      Für die Kinder finde ich solch unregelmäßige Kontakte nicht gut
      Nach 2,5 Jahren "Ruhe" musstet ihr dem Bk zustimmen??????? Also wir waren auch vor Gericht und die LM wollte nach über einem Jahr auch wieder Kontakt am Besten gleich in ihren Räumlichkeiten und über Nacht. Sie war immer sehr unzuverlässig und mein Junge hat auch FASD. Wir konnten mit der Gutachterin vor gericht festlegen lassen das Kontakt ja nicht immer von Angesicht zu Angesicht heist und erst mal ein brieflicher Kontakt stattfinden soll, regelmäßig über ein paar Monate, dann können auch Begleitete Umgänge in den Räumlichkeiten eines Trägers erfolgen und wenn diese über mindestens 12 Monate pünktlich wahrgenommen werden und gut verlaufen , kann man über "freie" Besuche reden. Tja die Absprachen waren im September, nun ratet mal wie oft Kontakt war??????? Sie hat ihm genau 2x seither einen kleinen Brief geschrieben................
      Loni.

      Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verschenkter Tag !
      (Charlie Chaplin)
      Hm, das ist ja ein Ding!
      Bei unserem Großen ist BK alle 4 Wochen festgelegt worden. Er ist jetzt seit 8 Jahren bei uns, und seit 4 Jahren hören wir eigentlich gar nichts mehr von den (getrennt lebenden) leiblichen Eltern.
      Ich mache jedes Jahr zu Weihnachten ein Fotoalbum für jedes unserer zwei Kinder, damit die leiblichen Familien sehen können, wie sich "ihr" Kind entwickelt hat und was es so erlebt hat innerhalb des letzten Jahres. In diesem Jahr kommt also Album Nr. 4 in doppelter Ausführung über unseren Großen mit in den Schrank... Zur Vorbereitung habe ich unsere 7 Exemplare heraus gesucht und bin sie mit ihm durchgegangen. In den ersten beiden hatte ich auch Schnappschüsse mit den leiblichen Eltern dabei. Als er diese sah, fragte er tatsächlich, wer das denn sei. Also ihn würde er ja kennen (war etwas regelmäßiger bei den BK's und sieht seinem Sohn sehr ähnlich), aber sie erkannte er gar nicht!
      Zumindest halten wir mit der leiblichen Großmutter Kontakt, die beiden telefonieren hin und wieder und 1x im Jahr besuchen wir sie (wohnt ca. 300km weit entfernt). Das ist für ihn eine Freude und ein besonderer Schatz. Genauso, wie die Bereitschaftspflegefamilie, bei der er fast sein gesamtes erstes Lebensjahr verbracht hat. Natürlich bekommen auch diese ein Fotoalbum - und man freut ich und wertschätzt dieses Geschenk. Zumindest hier lohnt sich der Kontakt für unseren Großen, denn alle lieben ihn!
      Ich möchte hier gern meine Fragen los werden...
      Meine Cousine lebt seit ca. 3 Monaten bei uns. Meine Tante hat zugestimmt und mit dem Jugendamt wurde eine Sorgevereinbarung getroffen. Sie macht keine Anstalten etwas zu ändern (bspw. Entziehungskur), schickt aber jeden Tag whatsapp-Nachrichten mit blumigen Worten wie "mein Engel, eine wunderschöne gute Nacht" etc.) Teilweise meldet sie sich sehr oft, dann wieder eine Woche lang gar nicht. Es gibt nur Extreme bei ihr.
      Sie macht ihr eigenes Kind damit psychisch fertig und es tut mir weh, meine Cousine so leiden zu sehen.

      Wie kann ein geregelter Umgang mit der Mutter aussehen? Legt das das Jugendamt fest? Der Zuständige kommt morgen aus dem Urlaub zurück und ich möchte das unbedingt ansprechen und im besten Fall gut vorbereitet sein..
      Sprich mit dem JA und positioniere dich ganz klar für das Kind. Feste Zeiten für Anrufe oder Treffen, keine Nachrichten per Handy zwischendurch ect.
      Das Kind ist jetzt bei euch, es soll zur Ruhe kommen.
      Der Umgang mit der LM sollte erst mal begleitet statt finden. Den zeitlichen Rahmen dazu, legt das JA fest.
      Verwandtschaftspflege ist immer schwierig, wichtig ist das eine klare Trennung erfolgt und ihr nur für die Probleme die das Kind betreffen zuständig seid.

      Ganz viel Erfolg beim Gespräch morgen.
      LG Ina
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Danke der Nachfrage!
      Ich hatte ein längeres Telefonat mit dem Zuständigen. Ein persönliches Gespräch wäre mir sehr viel lieber gewesen, leider ist es momentan zeitlich sehr schwierig da das zuständige Jugendamt ca. 40 km von uns entfernt ist.
      Leider hat er sich zu keinen konkreten Aussagen hinreißen lassen. Ich hatte drei wichtige Themen die ich angesprochen habe.
      Zum einen, dass meine Cousine eine Gesprächstherapie machen kann (er fragte etwas erstaunt, warum ich das für nötig halte.) Zum anderen wollte ich, dass wir eine klare Umgangsregelung mit der Mutter finden, und dass wir offiziell als Pflegefamilie anerkannt werden und Pflegegeld bekommen. (keinen Unterhalt von meiner Tante direkt.)

      Ich habe auch den Verdacht, dass er die Fälle durcheinanderbringt. Von einer Freundin unserer Pflegetochter haben wir mitbekommen dass im Nachbarort auch ein Kind bei der Cousine wohnt. Als ich angesprochen habe, dass bei uns noch keiner war um sich anzuschauen wo meine Cousine jetzt lebt, meinte er, dass sein Kollege doch schon längst in XY war. Dabei wohnen wir aber in Z.

      Letztendlich haben wir vereinbart, dass er am Freitag mit der Mutter spricht und versucht dass sie einen Antrag auf Hilfen zu Erziehung stellt. Der Gesprächstermin am Freitag wurde aber von der Mutter gewünscht, ich bin gespannt was dabei rauskommt.
      Wenn dies nicht erfolgreich sein sollte, werde ich mal mich wohl oder übel an den Vorgesetzten wenden müssen. Ich weiß nicht wie wir sonst anders vorgehen können. Oder hast du noch eine Idee, Ina?

      Habe ihm auch klar gesagt, dass es mir nicht gut geht mit der Situation so wie es jetzt geregelt ist und auch nicht meiner Cousine mit den ständigen WhatsApp-Nachrichten ihre Mutter usw..
      Das Problem im Moment scheint zu sein das die Mutter noch keinen Antrag auf Hilfe zur Erziehung gestellt hat. Oft gestaltet sich dann alles etwas schwammig.
      Das JA möchte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da es nur eine vorübergehende Sorgeerklärung gibt. Ist das Kind in Obhut genommen worden oder ist das alles auf freiwilliger Basis so gelaufen?
      Du kannst jetzt nur den Freitag abwarten, ob das Gespräch mit der Mutter etwas ergibt.
      Danach würde ich aber dennoch einen Gesprächstermin mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbaren um alles mal vernünftig zu klären.
      Am Telefon wird man zu leicht abgewimmelt.
      Fest steht das eine vernünftige Lösung her muss, damit das Kind und ihr zur Ruhe kommt.

      LG Ina
      Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist,

      kommt sicher ein Schaf gelaufen, das alles wieder runterfrisst.


      Hallo Ina,

      ja, das sehe ich ganz genauso.

      Meine Cousine ging damals freiwillig mit mir zum Jugendamt als ich ihr erzählt habe dass es dort jemanden gibt der auch Schweigepflicht hat. Am Anfang war es ihr sehr wichtig, dass keiner mitbekommt was bei ihr zu Hause so los ist. Früher oder später hätte vielleicht auf die Hausärztin Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen, aber das hören wir inzwischen von allen Seiten.
      Alle sind froh, dass das Kind nicht mehr in der Familie lebt, aber getan hat letztendlich keiner was.

      Ich denke auch, es ist sinnvoll noch den Freitag abzuwarten und dann weiter zu schauen. Vielleicht haben wir ja Glück, und sie stellt den Antrag überraschenderweise..
    • Benutzer online 2

      2 Besucher

    • Tags

    Ungelesne Beiträge