Werbung in eigener Sache ;)

      Werbung in eigener Sache ;)

      Hallo,

      Ich erlaube mir, an dieser Stelle für ein eigenes Buch Werbung zu machen; immerhin kommt ein
      Pflegeelternforum darin (die Farbe wird nicht verraten). Das können
      bestimmt nicht viele Romane von sich behaupten, aber ihr inspiriert
      mich halt.
      Um eure Neugierde zu wecken, füge ich eine Rezension (die Einzige bislang) bei:

      Natalie Berghahn

      Zwischenzeit

      Westkreuzverlag 2016, 224 S., 19,90 €

      Verschlungene Erzählpfade führen die Leser*in zu dem
      Fischkisten-Haus am Rande der Gartenkolonie im Helster Auweg. Hier
      lebt zurückgezogen mit altersschwachen Hühnern und Lurke dem
      Auto-verkrüppelten Dreipfotenigel Johanne. Sie meidet die Leute
      wegen dem unvermeidlichen 'Sprech'(en), fürchtet sie wie schimmelige
      Haustierangst. Doch zu ihrem Schreck kreuzen sich gerade bei ihr die
      Wege von Menschen, die in unserer Welt sich nicht heimisch fühlen,
      'Planetenfremde', denen Johanne gerade durch ihren Mangel an 'Sprech'
      für eine 'Zwischenzeit' ein Asyl geben kann.

      Da ist der Macho und illegale Migrant Juan aus Ecuador, der an den
      deutschen Frauen und ihrer Tierliebe verzweifelt.

      Die Alzheimer verwirrte Nachbarin, die von der Straße jeden zur
      Besichtigung ihres Hauses einlädt und ein totes Kaninchen pflegt.

      Und vor allem ist da Brinthesia Circe, die die Engel fürchtet und
      mit Johanne die Freude an lateinischen Schmetterlingsnamen teilt.
      Pflegetochter, weggelaufen von der 'Aufräumerin', die
      Internet-süchtig Rat in diversen Foren sucht für den Umgang mit dem
      traumatisierten Kind, das ihnen das Jugendamt vermittelt hat.

      Und statt der von Johanne sehnsüchtig erwarteten grazilen
      Mauerseglern am Maienhimmel bringt 'Mauersegler', der Tierbefreier,
      schrecklich zugerichtete Hühnerkreaturen, die vor jedem Regenwurm
      zurückschrecken. Die gefiederte Version der grellen Planetenangst.

      Ein Öko-Roman, ein Pflege-Kinder-Roman, ein Buch über Menschen und
      ihre skurrile Einzigartigkeit, Menschen, die verstanden, angenommen,
      aber nicht etikettiert und therapiert werden wollen.

      Natalie Berghahns erster Roman reizt durch das Aufeinandertreffen
      absurder Situationen voller Missverständnisse die Lachmuskeln, ein
      Lachen, das einige Zeilen weiter im Halse stecken bleibt, selten sind
      mir bei einer Lektüre so oft die Tränen hochgestiegen.
      Das Buch
      kann in jeder Buchhandlung bestellt werden. (Jan Stehn)
      Liebe Lomi,
      Um ehrlich zu sein, habe ich es VOR dem Einzug des Wichts geschrieben.
      Die Gelegenheit zur Veröffentlichung ergab sich dann als er knapp ein Jahr alt und wir am Umziehen waren.
      Das hat mich dannn auch fast alle meine Nerven gekostet!
      Aber es wäre schade gewesen, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen.
      Seit der Wicht die meisten Nächte schläft, schreibe ich wieder etwas mehr als Forenbeiträge :ja:
      Ich hoffe, dir gefällt es.
      Talita
      Huhu,
      ich hab es gelesen :liebesflagge: Hast du wirklich toll gemacht. Allerdings hab ich echt lange gebraucht. ISt für mich kein Buch zum "mal schnell nebenbei lesen" wegen der vielen hin und her springerei- aber das ist ja ganz allein mein Problem das ich mit soetwas Schwierigkeiten habe- Vom Inhaltlichen find ich es echt gut.
      Danke für deine Mühe.
      Loni.

      Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verschenkter Tag !
      (Charlie Chaplin)
      Liebe Loni,
      Danke für deine ehrliche Antwort.
      Das mit den Perspektivwechseln hat in der Tat schon mehrere (aber zum Glück nicht alle) gestört, ielleicht habe ich da etwas übertrieben (es hat Spaß gemacht :ja: ), ich werde da in Zukunft drauf achten.
      Ach und die Mühe war meine Freude.
      Talita
    Ungelesne Beiträge