Deutschland misshandelt seine Kinder

      ich habe mir das buch bestellt. ob ich es lesen werde, kann ich noch nicht sagen.
      aber auf jeden fall werde ich mit dem buchkauf meinte unterstützung signalisieren.
      Lieben Gruß

      herzkind :winken:

      ich bin ein engel, und wenn man mir die flügel bricht, fliege ich auf meinem besen weiter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „herzkind“ ()

      Hallo,
      ich habe angefangen das Buch zu lesen. Es ist hart sehr hart, aber ich denke es gibt tausende Kinder die so etwas ertragen müssen, da sollten wir schon in der Lage sein so etwas wenigstens zu lesen. Bis jetzt finde ich es sehr gut geschrieben, und wenn es so weiter geht, werde ich noch eines kaufen und unserem JA sponsoren, vielleicht auch einem Familienrichter.

      Liebe Grüße Legata
      @Legata
      Den Gedanken mit dem Sponsoring fürs Familiengericht und die ASD hatte ich auch schon. :-D
      Aber da müsste man wohl sehr viele Bücher kaufen. :traurig:
      Ein Versuch wäre es schon wert....
      Allerdings vom Lesen des Buches allein wird sich nicht viel ändern. Da müsste man schon Diskussionen organisieren, Weiterbildung betreiben usw.
      LG
      Kati
      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)
      Hallo Kati,

      ich habe mittlerweile begriffen dass ich die Welt nicht retten kann, also werde ich nicht die ganze Welt mit so einem Buch ausstatten, aber gar nichts zu tun, nur weil man nicht alles tun kann, ist auch falsch, also werde ich so ein paar Bücher an die Stellen bringen wo ich denke da gehören sie hin.
      Und ja es müsste mehr geschehen, aber auch eine Weltumwanderung beginnt mit dem ersten Schritt, also beginnen wir was zu verändern.

      LG Legata
      Ich habe hier in meinem Erleben die Familienhelfer immer als Nichtschwimmer im Schwimmerbecken erlebt.

      In dem Buch steht : Oftmals sind sie ( Familienhelfer )außerstande, die Schliche und Ausflüchte von Eltern zu durchschauen,die dank jahrelanger Routine ganz genau wissen,wie sie die Helfer manipulieren können.

      Der Familienhelfer unserer Kleinen hat über Jahre in der Familie Streitigkeiten der Eltern untereinander,Polizeieinsätze bis in die Nacht hinein und 2 dauernd durch Alkohohl und Drogen, betäubte Menschen, als gute Eltern bezeichnet.
      Sicherlich ist keine körperliche Gewalt an dem Kind ausgeübt worden, aber die Belastungsgrenze eines Kleinkindes war doch reichlich überschritten. :skeptisch:

      Eines unserer Brsp Kinder war so mannigfaltig geschädigt , Sie kam sie nach langer Hin- und Herreichung, erst einmal mit der Mutter in eine MUKI Einrichtung.Ich habe das Kind dort besucht und noch während des Besuches, telefonierte die LM mit Ihrem ehemaligen Peiniger :autsch: :irre:
      Letztendlich hat es die Mutter eines ehemaligen Freundes der LM geschafft, dem Kind langfristig zu helfen.
      Dieser Frau gebührt einen Orden, sie hat das Schicksal des Kindes nie losgelassen. Sie hat dem Kind sogar finanziell immer geholfen.

      Mal ganz ehrlich gesagt, ich möchte kein Familienhelfer sein, die Familien in meinem unmittelbaren Umfeld, arbeiten nach dem oben genannten Zitat aus dem Buch. Was soll das ganze also - verzögerungstaktik - auf Kosten des Kindes oder der Kinder, denn in der Regel leben ja viele Kinder in diesen Familien.

      Bei allen Kindern die ich schon begleitet habe, hieß es aus der Umwelt immer, na Gott sei Dank, sind die Kinder nun bei Ihnen.
      Wie oft haben wir - Kindergarten - Arzt - Schule - usw uns beim JA gemeldet.
      Ich kann gut verstehen, das dann die Hilfekraft jedes einzelnen schwindet.

      Hier gab es aber auch schon eine DDM : November 2009: SPFH - Hilfe oder zahnloser Tiger?

      über das Thema Familienhelfer


      Fassungslos lese ich weiter Mamahenne
      Aus Liebe zum Wahnsinn
      Die Autoren befürworten eine frühzeitige, flächendeckende Kita Betreuung und kritisieren die Erzieherinnenausbildung und die deutsche Kita Landschaft.
      Sie sagen, das Kinder die frühzeitig in der Kita sind und deren Eltern somit entlastet werden, in der Regel weder kriminell noch drogenabhängig werden.


      Das sehe ich sehr kritisch.
      In unserem nahen Umfeld leben bildungsferne Familien, deren Kinder früh in der Kita sind.
      Sprachlich und Hygiene mäßig, geht es den Kindern besser, aber dadurch das die Eltern, abends nicht an die Kita anknüpfen, fallen die Kinder in Ihre erlebte Struktur und Verhaltensweise zurück.

      Einer meiner PS war sehr früh in der Kita und Mutter wurde im Frauenhaus intensiv betreut.
      Der Junge bekam alle Hilfen, die man sich vorstellen kann. Auch bei uns. Und trotzdem hat er sich gegen ein bürgerliches Leben entschieden.

      Also den Kita Verbesserungsgedanke, gut und schön, aber meines Erachtens kein Allheilsbringer.
      Ich finde die Kitas nicht so schlecht, wie es im Buch dargestellt wird !

      Ich kann meinen Kindern den Lebensweg aufzeigen. Dann müste ich aus Solidarität, meine Kinder auch so früh in die Kita geben ?
      Dann bin ich als Elternhaus nur noch der Versorger ?

      Fragende Grüße von Mamahenne
      Aus Liebe zum Wahnsinn
      @ Mamahenne meine Kinder gehen alle in die Ganztagsschule, obwohl sie es eigentlich nicht müssten. Ich sehe mich deswegen nicht nur als Versorgerin der Kinder, sondern ganz im Gegenteil. Mir gibt es so die Zeit alles nötige in Ruhe zu erledigen( Sofern es der kleine zulässt )um dann den Nachmittag und den Abend auch vernünftig mit meinen Kindern gestalten zu können. Allerdings gebe ich ja nun auch nicht die ganze Verantwortung ab, sondern kontrolliere die Schulsachen trotzdem und Übungen müssen natürlich auch ab und an zu Hause gemacht werden. Es ist aber im Großen und Ganzen wesentlich harmonischer bei uns geworden.
      Das ist natürlich das, was in vielen Familien nicht passiert. Egal ob die Kinder nun den ganzen Tag fremd betreut oder von zu Hause weg organisiert werden oder ob sie zu Hause sind. Manchmal frage ich mich, wenn ich ein Kind aus der Bereitschaftspflege entlassen, ist es jetzt gut, dass dieses Kind jetzt weiß, dass es in anderen Familien anders zugeht? So ist es vielleicht mit Kitas auch. Sie haben den ganzen Tag einen strukturierten Tagesablauf und fallen abends zu Hause in eine Unsicherheit, weil dort kein Halt ist.
      Was ich eigentlich nur sagen will, egal ob ein Kind den ganzen Tag von Fachpersonal betreut wird oder ob es die meiste Zeit zu Hause verbringt, wird es zu Hause vernachlässigt ist es eigentlich egal wie viele Stunden am Tag diese Vernachlässigung oder Misshandlung stattfindet.
      Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die
      Ironie mein Schild.
      @becks

      Ich bin kein Gegner von Ganztagseinrichtungen.Auch ich kann mir vorstellen in die Situation zu kommen, dies zu beanspruchen.
      Aber es sollte keine auferlegte Pflicht sein.
      Ich freue mich auf die Zeit mit den Kindern. Wir verbringen die Nachmittage sehr intensiv zusammen.
      Und manches mal auch sehr gestresst.

      Was mich stört, ist die Tatsache, das die Menschen nicht gestärkt werden, sondern immer mehr entmündigt.

      Das Dilemma was heute in der Gesellschaft herrscht, ist doch vielseitig entstanden und nicht nur aus der Begründung, das die Kinder zu Hause sind.

      Eine schnelle Lösung gibt es da nicht.
      Ansätze finden doch schon statt, in Form von Hebammenbesuche, Familiencentren, usw..
      In unserer Kita gibt es nun auch eine Familientherapeutin, die man in Anspruch nehmen kann.
      Die Kitas müsten gestärkt werden, in dem auch dort Sozialarbeiter, dieEltern, ansprechen.
      Das soziale Miteinander fehlt doch.
      In der jetzigen Kita gelingt das sehr schön, dort entstehen diese Abspaltungen von Bildungsfern zu Bildungsnahen Grüppchen nicht so gravierend.
      Im alten Kiga, schaffte die Leitung das leider nicht, da gab es 2 Klassen.

      Ich merke das ich die vielzahl meiner Gedanken gar nicht wirklich in Worte bekomme.
      Ich versuche es noch einmal anders.

      Früher musten wir Kinder alles geeinsam machen.Wir saßen in der Schule nebeneinander, im Sport ( bei uns gibt es heute kaum noch Vereine, Schwimmhalle wird dieses Jahr geschlossen ....)
      Und nachmittags gab es für die gut gestellten keinen Geigenuntericht und für die weniger gut gestellten Kinder das TV.
      Es ging raus auf den Spielplatz und in die Felder.Ja so etwas gab es noch.
      Da gab es auch kindliche Auseinandersetzungen, aber wir schlugen uns nicht tot.
      Wir musten gemeinsam in den Gottesdienst, ob getauft oder nicht. Religion konnte auch nicht abgewählt werden.
      Im Gegenteil, die Kirchen erfüllten Ihren Auftrag auch besser als heute. Wir gingen in die Kinderdisco. Einmal in die Katholische und die Woche drauf in die Evangelische. ( Da brauchte man nicht die Ausweise zu fälschen)Und die Discothekenbetreiber kontrolierten auch noch richtig.
      Nix 16, nix Disco. Das Gesellschaftliche Kostüm rahmte uns Kinder doch schützend ein.

      Jeder von uns ist hier gefragt.Veränderung gibt es nur durch gemeinsame Veränderung.

      Ich hoffe das ich meine Gedanken irgendwie verständlich in Worte bringen konnte.
      Aus Liebe zum Wahnsinn
      Ja, ich habe das auch so verstanden. Ich wollte nur damit sagen, dass eine Ganztagseinrichtung auch manchmal eine Entlastung sein kann und somit sinnvoll für eine Familie. Dass das kein Allheilmittel ist, sehe ich natürlich genauso.
      Auch dass die Probleme in den Familien nichts damit zu tun haben, ob die Kinder zu Hause sind oder nicht, unterstütze ich mit meiner Aussage, dass es "egal" ist wie viele Stunden am Tag ein Kind misshandelt wird. Es ist immer furchtbar und prägend. Und es über Tag von zu Hause weg zu organisieren, kann nicht die Lösung sein! Es erscheint mir eher wie eine günstige Alternative.
      Ich denke, dass wir grundsätzlich das Gleiche meinen.
      Wir leben eigentlich hier noch in einer recht Behüteten Gegend. Das kann einen als jungen Menschen manchmal erdrücken, aber als Mutter macht es einem leichter den Kindern Werte zu vermitteln die wichtig und gut sind.
      Im Grunde genommen, geht es doch in der Jugendhilfe oft nur um Geld.
      Kindeswohl sollte über allem stehen!
      Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die
      Ironie mein Schild.
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